Seilbahn Direktor will von der Manipulation nichts gewusst haben

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Nach dem Seilbahnunglück am Lago Maggiore mit 14 Toten hat der festgenommene Direktor der Seilbahn-Betreibergesellschaft nun dementiert, über die absichtliche Abschaltung eines Sicherheitssystems informiert gewesen zu sein. Zuvor hat einer der 3 Verhafteten, der Seilbahn Einsatzleiter, gestanden, dass die Notbremse der Anlage absichtlich ausgeschaltet wurde, um so eine Störung zu umgehen. Die braucht es aber wenn, wie passiert,  ein Zugseil reißt. Der 51-jährige Ingenieur, der auch für das Seilbahnunternehmen Leitner tätig ist, habe die verschiedenen Eingriffe der vergangenen Monate rekonstruiert, den Seilriss könne er sich nicht erklären, auch weil alle Prüfungsberichte immer positiv ausgefallen seien, erklärte sein Anwalt gegenüber der Presse. Die ermittelnde Staatsanwältin spricht von einer absolut absichtlichen Entscheidung, um den Betrieb der Seilbahn aufrecht zu erhalten. Die Gabel zum Außerkraftsetzen der Notbremse sei nicht zum ersten Mal eingesetzt worden. Die Seilbahn hatte schon seit dem Neustart Ende April Probleme.