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Auf gesamtstaatlicher Ebene lag die Beteiligung beim Referendum zur Justizreform am ersten Tag bei 46 Prozent, in der Region Trentino-Südtirol sind es 41 Prozent, in Südtirol nur 30 Prozent. Am meisten Interesse am Referendum zeigten die Wahlberechtigten in der Emilia-Romagna. Am höchsten war die Beteiligung bisher in Branzoll mit fast 50 Prozent. In Bozen und Leifers waren es 47,1 Prozent. Am niedrigsten war die Wahlbeteiligung am Montag in Rodeneck (10,4 Prozent) und Graun (11,1 Prozent). Gewählt werden kann noch bis 15 Uhr. Die Wähler erhalten einen Stimmzettel, auf dem sie ihre Stimme durch Ankreuzen von „Ja“ oder „Nein“ abgeben können. Die Gesetzesänderung soll dafür sorgen, dass künftig die Laufbahnen von Richtern und Staatsanwälten strikt getrennt bleiben. Demnach gäbe es im Staatsapparat nur noch Juristen, die entweder Recht sprechen oder Anklage erheben. Weil an den italienischen Gerichten Staatsanwälte und Richter dasselbe Auswahlverfahren absolvieren, ist derzeit ein Rollenwechsel möglich. Für die Gültigkeit des Referendums ist kein Mindestquorum erforderlich.
Geschrieben von: Redakteur
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