Nachrichten

Sarntal: Sterbliche Überreste bei Grabungen gefunden

23.08.2019 | 09:12 Uhr

Nun ist auch der letzte vermisste Pilot gefunden und eine Jahrzehnte lange Geschichte geht zu Ende. Ein 24 köpfiges us-amerikanisches Grabungsteam ist oberhalb von Aberstückl in Sarntal auf die sterblichen Überreste des im Oktober 1944 verunglückten US-Piloten gestoßen. Er starb als zwei US-Kampfjets im Sarntal miteinander kollidierten. Seine Leiche wurde damals in der Nähe des abgestürzten Wracks entdeckt und dort gleich beerdigt. 2018 wurde vergeblich nach dem Leichnahm gesucht. Jetzt bei neuerlichen Grabungen fand man seine sterblichen Überreste, die nun in die Heimat des Piloten überführt werden.

Startschuss WorldSkills 2019

23.08.2019 | 09:11 Uhr

Seit ) Uhr zeigen die 15 Teilnehmer des italienischen Teams bei den WorldSkills 2019 Wettbewerben was sie so draufhaben. Ihr Können kann verfolgt werden- im live Stream unter WorldSkills 2019.

Es gibt erste Zahlen jener Kinder die wegen fehlender Impfdokumente nicht in den Kindergarten dürfen

23.08.2019 | 09:07 Uhr

Am 5. September geht der Kindergarten wieder los. Für 71 nicht geimpfte Kinder bleiben die Tore allerdings geschlossen. Die Zahlen bestätigte Manuela Pierotti, Landesdirektorin der italienischsprachigen Kindergärten. Was die deutschen Kindergärten anbelangt, liegt noch kein endgültiger Stand vor. Sollten die Eltern ihre Kinder nun nachträglich impfen lassen, werden sie zwar wieder zugelassen. Allerdings rutschen sie auf der Warteliste weiter nach hinten, was bedeutet, dass der Platz in einem bestimmten Kindergarten, für den sich die Eltern im Jänner entschieden haben, möglicherweise nicht mehr frei ist.

In den vergangenen Tagen wurden den Eltern Briefe zugestellt, in denen ihnen der Verfall der Einschreibung ihrer Kinder mitgeteilt wird. Um wieder aufgenommen zu werden, müssen die Eltern die nötige Impfdokumentation vorlegen. Auch von den deutschsprachigen Kindergarten sind über 2.000 Briefe verschickt worden. Hier liegen aber noch keine genauen Zahlen vor da in einigen Fällen die Überprüfungen durch die Sanität noch nicht abgeschlossen sind.

Arluiwiesen in Graun: Gülleausbringung führt zu Biodiversitätsverlust

22.08.2019 | 18:43 Uhr

Die Grünen und die Umweltschutzgruppe Vinschgau zeigen sich empört über die Ausbringung großer Mengen Gülle auf den Arluiwiesen in Graun und sprechen von einem eklatanten Fall fehlgeleiteter Landwirtschaftspolitik. Die betroffenen Bergwiesen gehören zu den artenreichsten im Vinschgau – Die Ausbringung von Gülle führt wissenschaftlich nachgewiesen zur Zerstörung der Blumen- und Kräuterpracht. Für die Grünen ist dieser Fall das Ergebnis einer zu intensiven Viehhaltung. Die Ausbringung der Gülle auf Bergwiesen sei eine Verzweiflungshandlung, weil die Bauern nicht mehr wissen, wohin damit. Zudem muss schon heute ungefähr die Hälfte der notwendigen Futtermittel aus dem Ausland und aus Übersee importiert werden.

Spülung des Mühlbacher Stausees: Fatale Auswirkungen auf Fischbestände

22.08.2019 | 18:41 Uhr

Der Landesfischereiverband fordert nach der folgenschweren Spülung des Mühlbacher Stausees Anfang Juni umgehend alternative Methoden der Sedimentbewirtschaftung. Bei einem anstehenden Treffen mit den Landesräten Giuliano Vettorato und Arnold Schuler will man verbindliche und glaubwürdige Maßnahmen vereinbaren, um eine derart verheerende Spülung in Zukunft zu verhindern. Bei der Stauseespülung Anfang Juni waren die Äschenbrütlinge sowie der Forellen-Brütlingsbestand nahezu komplett vernichtet worden. Auf der gesamten betroffenen Flussstrecke von Mühlbach bis Bozen rechnet man mit einigen Hunderttausend verendeten Fischbrütlingen.

Italiener mit 33 Kilo Pilzen erwischt

21.08.2019 | 10:38 Uhr

Vier Männer aus Brescia kommt ein Tagesausflug in den Vinschgau teuer zu stehen.

Sie wurden von der Ortspolizei im Rahmen einer Routinekontrolle mit 33 Kilogramm Pilzen im Kofferraum ertappt. Eine derart große Menge wurde bisher noch nie sichergestellt.

Erlaubt wäre ein Kilogramm pro Person. Für die überzähligen 29 Kilo müssen die Italiener 1000 Euro Strafe zahlen. Behalten durften sie die Pilze aber nicht, sie wurden beschlagnahmt.

Bozen soll grüner werden

21.08.2019 | 10:37 Uhr

Bozen soll nach den Plänen von Stadträtin Marialaura Lorenzini grüner werden. Ins Auge fasst sie dabei besonders die Bozner Industriezone. Das Gebiet macht ein Drittel des Stadtgebietes aus. Lorenzini hat ein Projekt ausgearbeitet, mit dem die dortigen Flachdächer begrünt werden sollen. Mehr als zwei Millionen Quadratmeter Dachfläche stehen zur Verfügung. Mit einer Begrünung könnten die Temperatur in der Industrizone etwas gesenkt und zu zugleich neue Lebensräume für Insekten geschaffen werden, erklärte die Stadträtin, sie will das Projekt sie noch in diesem Monat im Stadtrat präsentieren.

Wie gewonnen, so zerronnen....

21.08.2019 | 10:36 Uhr

Ein Führerscheinneuling wollte am vergangenen Montag in der Landeshaupstadt die Motorleistung seines Fahrzeugs austesten. Der 19-Jährige aus Bozen wurde dabei von der Stadtpolizei ertappt als er mit einer Geschwindigkeit von 82 km/h in einer 40 er Zone unterwegs war. Jetzt ist er den Lappen für die nächsten vier Monate wieder los.

Außerdem muss der junge Mann 544 Euro Strafe berappen und ihm werden zwölf Führerscheinpunkte abgezogen.

In Prad beklagen Anwohner die Verkehrsbelastung

20.08.2019 | 12:48 Uhr

Wiederum machten zahlreiche Anrainer der Hauptstraße in Prad am Stilfserjoch mit einer gemeinsamen Plakataktion auf die große Verkehrsbelastung aufmerksam. Eine ganze Woche lang wurde auf die mangelnde Verkehrssicherheit hingewiesen. Gerade jetzt in der Haupturlaubszeit sei die Belastung für die Anwohner und Feriengäste entlang der Straße am größten.Sehr gravierend sei die Situation auf den geraden Abschnitten wie im Ortsteil „Schmelz“. Deshalb fordern die besorgten Anrainer immer wieder regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen. Nachdem die Bezirksgemeinschaft Vinschgau noch über kein Lärmmessgerät verfügt, fordern die Anrainer diese auf, ein solches Gerät anzukaufen und dieses einzusetzen.Auch Verkehrslandesrates Daniel Alfreider fordert die verantwortlichen Politiker auf Gemeinde- und Landesebene auf, die aktuellen Möglichkeiten wie Kontrollen und baulichen Maßnahmen gänzlich auszuschöpfen. Bis dahin wollen die Anrainer der Stilfser-Joch-Straße in der Gemeinde Prad  weitere Sensibilisierungs-Kampagnen durchführen und erwarten sich zudem ein Mitspracherecht bei der Ausarbeitung des „dringend geforderten Mobilitätskonzeptes für das StilfserJoch-Gebiet“.

Studienjahre zurückkaufen lohnt sich jetzt

20.08.2019 | 12:44 Uhr

Die Studienjahre zurückkaufen und dafür etwas in früher Pension gehen. Derzeit lohnt es sich, da es eine besonders günstige Möglichkeit gibt. Das betont der Renten-Experte Helmuth Renzler. 5.239 Euro pro Studienjahr statt wie bisher fünfstellige Summen für jedes Jahr, das sieht eine Regelung vor, die seit März gilt. Die niedrige Summe hat allerdings zur Folge, dass der Nachkauf zwar einen früheren Pensionsantritt ermöglicht, sich aber kaum auf die Höhe der Rente auswirkt.

Das ist eine Folge des beitragsbezogenen Systems erklärt der SVP-Landtagsabgeordnete und Rentenexperte Helmuth Renzler, der trotzdem dazu rät die Gelegenheit zu nutzen und die Rentenjahre zurückzukaufen.Die neue Regelung gilt für all jene, die ihr Studium nach 1996 abgeschlossen haben und noch 45 Jahre alt sind.