Nachrichten

Hitze: Alarmstufe Rot in Bozen

27.06.2019 | 09:29 Uhr

Das römische Gesundheitsministerium hat für heute für Bozen die höchste Hitzestufe „Rot“ ausgerufen. Außer für Bozen gilt diese Hitzewarnung der höchsten Alarmstufe „Rot“ nur für weitere fünf weitere Städte in Italien und zwar für Brescia, Florenz, Perugia, Rom und Rieti. Aber nicht nur in Bozen ist es unglaublich heiß, ganz Südtirol stöhnt unter der Hitze. Glaubt man der Bauernregel am heutigen Siebenschläfertag soll das Wetter noch sieben Wochen so bleiben.

Ohne Integration kein Geld

27.06.2019 | 09:29 Uhr

Ab 1. Jänner 2020 gibt es keine finanziellen Zusatzleistungen mehr vom Lande für die Nicht-EU-Bürger, die sich nicht Integrieren. Der Besuch eines 9-stündigen Landeskurses zur Vermittlung von Grundkenntnissen über Land, Leute, Kultur und Traditionen, ist dann Pflicht, wenn man Förderungen wie Familien- und Kindergeld weiterhin erhalten will. Ausserdem sind Kenntnisse der Landessprachen bzw. der Besuch von Sprachkursen vorgeschrieben.

Deutsch – italienisches Bündnis gegen Tiroler Fahrverbote

27.06.2019 | 09:28 Uhr

Im Streit um die Fahrverbote in Tirol wenden sich Italien und Deutschland an die EU-Kommission. Der Gang vor den Europäischen Gerichtshof wird angestrebt. In einem gemeinsamen Schreiben an EU-Verkehrkommissarin Violeta Bulc forderten Verkehrsminister Danilo Toninelli und sein deutscher Amtskollege Andreas Scheuer die EU-Kommission erneut dazu auf, Druck für eine Abschaffung der "restriktiven Maßnahmen" Tirols auszuüben. Italien und Deutschland seien zum Gang vor dem Europäischen Gerichtshof gegen die Tiroler Fahrverbote bereit. Bulc wurde im Schreiben aufgefordert, sich an Österreich zu wenden, um Tirol zum Verzicht auf die Fahrverbote zu bewegen. Man müsse um jeden Preis das Prinzip des freien Warenverkehrs schützen.

Astat Studie Bevölkerung

26.06.2019 | 12:30 Uhr

Das Statistikamt Astat hat eine Studie zur Bevölkerungsentwicklung im ersten Quartal veröffentlicht Im Mittelpunkt standen Wohnbevölkerung, Zu- und Abwanderungen und Hochzeiten .

Derzeit zählt Südtirols Wohnbevölkerung 531.341 Personen, die Geburtenrate ist gesunken. Mit 1.230 Todesopfern wurden sogar mehr Tote als Lebendgeborene verzeichnet.

292 Paare entschlossen sich in den ersten drei Monaten des Jahres den Bund der Ehe einzugehen, nur 17 davon heirateten kirchlich. Im Vergleich zum letztjährigen ersten Quartal gab es 100 Eheschließungen mehr.

Allergien stärker als sonst

26.06.2019 | 12:30 Uhr

Derzeit sind Allergien stärker spürbar als sonst. Selbst Personen, die normalerweise keine Allergien verspüren, haben derzeit mit den Symptomen zu kämpfen. Meist sind eingeatmete Pollen der Auslöser. Entgegenwirken lässt sich durch eine physische Barriere, zum Beispiel durch einen Mundschutz, eine weitere Möglichkeit seien auch Cremen, die man auf die Nase reibt. Auch sie verhindern das Pollen in die Nasenlöcher gelangen.  In Südtirol gibt es Pollenmessgeräte, die die Konzentration der Pollen messen.Auf der Website der Provinz kann man diese Werte einsehen.

Selbstkostenbeitrag kommt

26.06.2019 | 12:29 Uhr

Nicht mehr lange dann wird abgerechnet: Wer ungerechtfertigt in der Notaufnahme vorstellig wird, muss ab Dezember die Selbstkostenbeteiligung von 35 Euro bezahlen. Ursprünglich war diese schon ab 1. Juli geplant gewesen, weil der Landtag aber noch  über diese gesetzliche Grundlage für die Kostenbeteiligung der Patienten entscheiden muss gilt als Termin dafür nun der 1.Dezember.

LH Kompatscher fordert Veto Recht bei Olympia

25.06.2019 | 12:50 Uhr

Landeshauptmann Kompatscher freut sich, dass sich Südtirol bei Olympia präsentieren kann und fordert Mitbestimmung im Organisationskomitee. 11 Mal Olympiagold wird in Südtirol vergeben, während der gesamten olympischen Spiele finden "die äußerst publikumswirksamen Biathlonwettbewerbe" statt. Das bedeute nicht nur eine aufwändige Organisation, meint Kompatscher und spricht von einer "Herausforderung", sondern auch eine große Chance, Südtirol zu präsentieren. Auch deshalb hat Kompatscher schon in der Nacht des Feierns von den Regionenpräsidenten des Veneto Luca Zaia und seinem lombardischen Amtskollegen Attila Fontana gefordert, dass  Südtirol "in jedem Fall" mitzubestimmen hat, wenn es um Entscheidungen geht, die Südtirol betreffen. Dass Südtirol im Organisationkomitee "ein Veto-Recht hat."

Prävention Tigermücke

25.06.2019 | 12:50 Uhr

Die Hitze dürfte in den nächsten Wochen für eine starke Ausbreitung der Tigermücke sorgen. Davon geht Alberta Stenico, Direktorin des Biologischen Landeslabors in Leifers, aus. Deshalb sei wichtig, schon jetzt mit der Prävention zu beginnen.Egal ob es sich um einen Balkon, Innenhof, Garten, oder ähnliches handelt,  bis Oktober gilt: Im Freien unbedingt stehendes Wasser vermeiden denn dieses bietet den idealen Lebensraum für die Larven der Tigermücke, schon geringste Wassermengen können  zu Brutstätten werden.

Hitzewoche: Warnung des Bevölkerungsschutz

25.06.2019 | 12:49 Uhr

Die Meteorologen der Landesagentur für Bevölkerungsschutz sagen den Höhepunkt der Hitzewelle für diesen Donnerstag voraus: Dann werden Höchstwerte von 39 Grad in Bozen und von 31 Grad in Toblach erreicht. Auch an den darauffolgenden Tagen bleibt es heiß, Abkühlung durch Sommergewitter ist keine in Sicht.

Für den Raum Bozen, das Überetsch und Unterland sowie das Eisacktal werden Tropennächte erwartet, das bedeutet, dass die Temperatur auch nachts nicht unter 20 Grad  fällt.  Diese Hitze stellt vor allem für ältere Menschen, Personen mit Einschränkungen sowie Kranke, Kinder und Neugeborene eine hohe Belastung dar und birgt gesundheitliche Risiken.Empfohlen wird so viel wie möglich zu trinken, Alkohol zu vermeiden und nur leichte Kost zu sich zu nehmen.Zwischen 11 und 15 Uhr sollte man sich nach Möglichkeit nur im Schatten aufhalten, mit Kopfbedeckung und nötigem Sonnenschutz.Ältere Bürger (über 65) können die Möglichkeit nutzen, ab sofort die heißesten Stunden des Tages in den gekühlten Räumen der Villa Europa (Mailandstraße 147) zu verbringen. Ein kostenloser Hin- und Rücktransfer dorthin wird ebenfalls angeboten.

Spannungen zwischen Landesregierung und Lega

24.06.2019 | 14:47 Uhr

Zwischen Landeshauptmann Arno Kompatscher und der Lega stehen die Zeichen auf Sturm. Regelmäßige Nadelstiche von der römischen Regierung gegen die Autonomie, Anfechtungen der Gesetze vor dem Verfassungsgericht und die Facharztausbildung die nun auch noch von Rom torpediert wird, das ist zuviel denn so könne man nicht arbeiten“, stellt Arno Kompatscher klar. Er fordert nun eine Aussprache mit Lega-Chef Matteo Salvini und Lega-Senator Roberto Calderoli. Landeshauptmann-Stellvertreter Giuliano Vettorato, soll ebenfalls an der Unterredung teilnehmen. Es gehe um „eine Überprüfung unserer Zusammenarbeit mit der römischen Regierung“, so Kompatscher. Der Landeshauptmann sieht aber auch die Zusammenarbeit mit der Lega in Südtirol in Frage gestellt