Nachrichten

Abschusspläne für Rotwild in Südtirol erhöht

15.12.2018 | 11:59 Uhr

Das Landesamt für Jagd und Fischerei hat die Abschusspläne für Rotwild in Südtirol erhöht. Amtsdirektor Luigi Spagnolli hat das mit den gestiegenen Rotwild-Beständen und den vermehrten Klagen über Schäden in den Wäldern und der Landwirtschaft begründet. Hinzu kommt, dass die nach den Unwettern aufgelichteten und offenen Waldflächen gute Äsungsflächen schaffen, was die Vermehrung des Schalenwildbestandes unterstützt. In den Windwurfgebieten ist laut Spagnolli bereits jetzt an eine verstärkte Bejagung zu denken. Zugleich ist die rasche Bewaldung der Kahlflächen absolut notwendig.

Abtransport des Marmors modernisieren

15.12.2018 | 11:56 Uhr

Der Abtransport des Marmors aus den Brüchen von Laas und Göflan soll in Zukunft nach modernsten Technologien und möglichst emissionsfrei über die Straße erfolgen. Ein weiteres Ziel ist es, die Schrägbahn in der Gemeinde Laas auch touristisch zu nutzen, um damit zu einer nachhaltigen touristischen Entwicklung des eher strukturschwachen Gebietes beizutragen. Landesrat Arnold Schuler hat ein Konzept angekündigt bei dem die Umweltfreundlichkeit an erster Stelle stehen wird. Bis Mitte Jänner werden Rückmeldungen verschiedener zuständiger Ressorts und der betroffenen Gemeinden gesammelt; in der zweiten Hälfte des Monats Jänner trifft sich die eingesetzte Arbeitsgruppe.

LH Kompatscher setzt Verhandlungen zur A22-Konzessionsvergabe fort

14.12.2018 | 18:43 Uhr

Der Präsident der Region und Landeshauptmann Arno Kompatscher ist von den 16 öffentlichen Teilhabern der Brennerautobahn AG beauftragt worden die Verhandlungen zur Vergabe der A22-Konzession an die künftige rein öffentliche Gesellschaft Brennercorridor AG fortzusetzen. Gesprächsthema der Verhandlungen wird unter anderem die vom Staat geforderte Rückerstattung der Gewinne der vergangenen vier Jahre als Konzessionsgeber, sein. Kompatscher hat heute erklärt, dass diese Forderung von Vergabeexperten geprüft worden sei. Diese sind zu dem Schluss gekommen, dass der Vergabekodex keine Rückgabe von Gewinnen vorsieht. Die öffentlichen Teilhaber wollen außerdem, dass der 30-jährige Investitionsplan von rund 4 Milliarden Euro aufrecht bleibt, einschließlich der 800 Millionen Euro zur Verbesserung des Straßennetzes.

SWR hebt Stärken der heimischen Betriebe hervor

14.12.2018 | 18:42 Uhr

Der Südtiroler Wirtschaftsring SWR hat nach der Veröffentlichung der positiven ASTAT-Daten zur Beschäftigung in Südtirol, die Stärken der heimischen Betriebe hervorgehoben. Diese würden gute und sichere Arbeitsplätze bieten. Außerdem mangle es nicht an interessanten Perspektiven, sagt SWR-Präsident Hannes Mussak. Wichtig sei jedoch, die  bürokratischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen stimmen. Das sei in einigen Bereichen wie z.B. bei der Arbeitssicherheit derzeit nicht der Fall. Mussak will im steten Austausch mit der Politik an Verbesserungen arbeiten, damit die Stärken der heimischen Betriebe noch besser zu Geltung kommen können.

Heute Treffen der Verhandlungsgruppe aus SVP und Lega

14.12.2018 | 09:24 Uhr

Die Aufteilung der Kompetenzen zwischen SVP und Lega in der Landesregierung werden am Freitag 21. Dezember unterschrieben. Heute trifft sich die letzte Verhandlungsgruppe aus SVP und Lega. Bis Samstag soll das Koalitionsprogramm zu Papier gebracht sein. Am Donnerstag stimmen SVP Ausschuss, Ortsobleute und Bürgermeister ab, zeitgleich macht dies auch die Lega.  Die Lega möchte neben der italienischen Schule und Kultur die Ressorts Soziales und Informatisierung. Vom Sozialen will sich die SVP aber nicht trennen. Zudem will sie den Wohnbau zurück.

Rechnungshof fordert Schadensersatz von Artioli

14.12.2018 | 09:23 Uhr

Die Staatsanwaltschaft beim Rechnungshof fordert von der ehemaligen Landtagsabgeordneten von Team-A Elena Artioli 140.000 Euro an Schadensersatz im Hinblick auf die Nutzung öffentlicher Geldmittel, die sie für ihre Fraktion erhalten hatte. Artioli war die einzige Vertreterin der Bewegung Team-A im Landtag. Der Vorwurf bezieht sich auf die Nutzung der ihr zugewiesenen Fraktionsgelder für den Zeitraum 2009 bis 2013. ie Anklage geht davon aus, dass Artioli nicht im Stande sei, die getätigten Spesen gebührend zu dokumentieren. Nach Angaben der Verteidiger sei aber Elena Artioli nicht verpflichtet gewesen diese Dokumentation aufzubewahren.

Gammelfleisch in Bozen

14.12.2018 | 09:22 Uhr

Eine Firma aus Verona soll Etiketten für Fleisch, das für Kinder, Senioren und Behinderte gekocht wurde, ausgetauscht und somit die Haltbarkeit „verlängert“ haben. Die Firma, welche vor allem Mensen in Bozen belieferte, wurde beschlagnahmt, 6 Personen landeten im Ermittlungsregister. Konkret geht es um 1400 Essen am Tag,