Gselchter Schweinsschopf

Südtirol, Foodshooting, Schnalshuberhof, Südtiroler Bauernbund,

Diesesmal führt uns unsere kulinarische Reise nach Algund, zum Schnalshuberhof. Christian Pinggera erklärt uns wie man den Schopf richtig selcht bzw. „surt“.

Mit freundlicher Unterstützung von roterhahn

Zutaten:

  • Einheimischer Schweinsschopf (7-8 Portionen)
  • 3-4 Liter kaltes Wasser
  • pro Liter Wasser 80 g feines Salz, 6 Pfefferkerne, 6 Wacholderbeeren, 3 Lorbeerblätter in Streifen geschnitten, 1 Knoblauchzehe in Streifen geschnitten

Zubereitung:

Den Schweinsschopf sauber abwaschen, meist ist er etwas blutig. Dann Setzt man in einem großen Bottich oder Topf die Lake an: Ins kalte Wasser kommen Salz, die Pfefferkerne, die Wacholderbeeren, Lorbeerblätter und der Knoblauch. Alles durchrühren und dann den Schopf dazu, er muss unter Wasser sein. Alles mit einem Tuch abdecken und in den Kühlschrank oder im Winter auf den Balkon stellen. Eine Woche lang stehen lassen. So ziehen das Salz und die Aromen der Kräuter und Gewürze richtig ein. Der Schweinsschopf „surt“ durch.

Nach einer Woche kann man den Schopf zubereiten. Man nimmt den Schopf aus der Lake, diese MUSS entsorgt werden. Dazu wird traditionell ein Sauerkraut gekocht. Zuerst etwas Sauerkraut in einen Topf geben, dann den Schweinsschopf dazu, dann wieder Kraut oben drauf. Das ganze dann für 2,5 Stunden kochen/garen lassen. Zum besseren Geschmack vom Kraut kann man nochmals Wacholderbeeren, Pfefferkerne und ein Lorbeerblatt dazugeben.

Noch genauer und besser erklärt es aber der Christian selbst, also unbedingt auch reinhören. Gutes Gelingen.