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Der Direktor des Amtes für Jagd und Fischerei, Luigi Spagnolli hat nach der vermeintlichen Sichtung von Wölfen im Gemeindegebiet von Bozen Entwarnung gegeben. In nahezu allen gemeldeten Fällen hat es sich um Tschechoslowakische Wolfshunde gehandelt. Sie haben ihren Ursprung in Kreuzungen von Deutschen Schäferhunden mit Wölfen. Das Amt für Jagd und Fischerei hat nach den vielen eingegangenen Meldungen die Halter eines Wolfshundes aufgefordert, ihren Tieren ein gut sichtbares Halsband anzulegen. Außerdem wurde noch einmal darauf hingewiesen, dass Hunde stets zu beaufsichtigen und im freien Gelände an der Leine zu führen sind.

Der LVH-Spitzenvertreter Reinhard Zublasing warnt, dem steigenden Mobilitätsbedürfnis von Unternehmen und Menschen mit Einschränkungen zu begegnen. Er ist überzeug, dass nach Alternativen gesucht werden müsse. Einmal betreffe dies vor allem jene Menschen, die tagtäglich vom Überetsch nach Bozen pendeln: Der Metrobus sei seiner Ansicht nach nur eine kurzfristig gute Maßnahme. Eine echte, vollwertige Alternative zum Individualverkehr könne jedoch nur die Überetscher Bahn sein. Keine Lösung sieht Zublasing darin, wenn Städte den Zugang bzw. die Durchfahrt für die vielen Wirtschaftstreibenden und Handwerker einschränken möchten, die nicht über die neuesten Dieselfahrzeuge verfügen. Dies würde die Existenz vieler kleiner Unternehmen sowie Arbeitsplätze gefährden, warnt der LVH-Vertreter.

Heute fällt der Startschuss für ein Pilotprojekt des Weiße Kreuzes welches die Rettung in schwer zugänglichen Notfallorten erleichtern soll. Dies gilt besonders bei Staus und schwierigen Verkehrslagen auf der Autobahn. Die Motorradstaffel des Landesrettungsvereins kann in einem solchen Fall die Erstversorgung des Patienten vornehmen und die entscheidenden Maßnahmen für den weiteren Einsatz setzen – von der Verkehrsabsicherung bis hin zur Einweisung des Rettungshubschraubers. Die Staffel besteht aus zwei Motorrädern und wird witterungsbedingt in den Sommermonaten eingesetzt.